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Das achtbeinige Krabbeln Seit dem Jahr 2000 kürt die Arachnologische Gesellschaft die "Spinne des Jahres". Dies sind die Preisträgerinnen.
Spinne des Jahres 2011 – Die gemeine Labyrinthspinne
Die Labyrinthspinne ist eine der knapp über 500 bekannten Trichternetzspinnen (Familie Agelenidae) weltweit; in Europa kennt man 150, in Mitteleuropa ungefähr 30 Arten.
Die Labyrinthspinnebewohnt sonnige, trockene Orte mit niedriger Vegetation oder lockerem Gebüsch, kommt aber auch an Wald- und Wegrändern und ebenso auf Trockenrasen vor. In Mitteleuropa ist die Labyrinthspinne weit verbreitet und wird daher häufig gefunden.
Die Gartenkreuzspinne
gehört zu der Familie der Radnetzspinnen (Araneidae), die
weltweit mit knapp 3.000 Arten, in Mitteleuropa mit ungefähr
50 Arten, vertreten ist.
Mit nur sechs Millimetern
Körpergröße fällt sie
Spaziergängern selten auf. Doch ihr besonderes Netz macht die
Dreiecksspinne (Hyptiotes paradoxus) zur tödlich sicheren
Jägerin.
Spinne des Jahres 2008: Der Schrecken der Badewanne
Gefährlich für
uns Menschen ist sie nicht, aber das wird von Arachnophobie geplagte
nicht trösten, wenn sich mal wieder eine Große
Winkelspinne (Tegenaria atrica) ins Badezimmer verirrt hat. In der
Natur lebt sie bevorzugt unter Böschungen, Baumwurzeln oder in
Steinbrüchen. In Siedlungen wählt sie auch Garagen
oder Keller als Heim.
Spinne des Jahres 2007: Küstenbewohner
Die Sand-Wolfsspinne lebt
urpsprünglich an Kies- oder Sandufern. Durch die Regulierung
der Fließgewässer ist die Art stark bedroht.
Spinne des Jahres 2006: Farbwahl
Die Veränderliche Krabbenspinne kann ihre Farbe von Gelb nach Weiß wechseln.
Auf fablich passenden
Blüten sitzend, kann Misumena vatia so perfekt getarnt
Insekten auflauern. Der Farbwechsel dauert allerdings einige Tage.
Spinne des Jahres 2005: Blick nach vorn
Typisch für Springspinnen
sind die beiden großen Frontaugen, die auch die
Zebraspringspinne (Salticus scenicus) besitzt. Sie kann mit einem Satz
das zwanzigfache ihrer Körperlänge
zurücklegen und fängt ihre Beute im Sprung.
Spinne des Jahres 2004: Getarnter Jäger
Leuchtend grasgrün ist
Micrommata virescens, die Grüne Huschspinne. Männchen
und Weibchen sind leicht zu unterscheiden: Sie trägt einen
gelb-grünen Fleck auf dem Hinterleib, er rote und gelbe
Längsstreifen. Die Grüne Huschspinne ist ein
Jäger und spinnt keine Netze.
Spinne des Jahres 2003: Langbeiniger Untermieter
Die Zitterspinne (Pholcus
phalangioides) fühlt sich auch drinnen wohl: In Zimmerecken
spinnt sie so feine, weitläufige Netze, dass diese kaum
auszumachen sind. Der Vorteil dieser Mitbewohnerin - sie vertilgt nicht
nur Insekten, sondern hält auch größe
Spinnenarten fern, die es sich im Haus gemütlich machen.
Spinne des Jahres 2002: Ein Insekt als Brautgeschenk
Spinne des Jahres 2001: Schlechte Karten für Männchen
Spinne des Jahres 2000: Ein Leben unter Wasser
Quelle: Arachnologische Gesellschaft e.V. |